Alltagsleben und Aktivdienst
Schweizer- gegen Hakenkreuz: Die Schweiz besiegt Deutschland 2 : 1
Im Frühling 1941 tritt im Berner Wankdorfstadion die schweizerische gegen die deutsche...
Bundesrat Rudolf Minger fordert in seiner Radioansprache mehr Solidarität der Bevölkerung mit dem...
Das Gaswerk Zürich bietet in Zusammenarbeit mit der Telefonverwaltung einen neuen Service an: das...
Am 1. April 1944 werfen amerikanische Bomberstaffeln Brand- und Sprengbomben auf Schaffhausen ab....
Arbeitsdienstpflicht für die Anbauschlacht
Wie die aufgebotenen Soldaten marschieren auch Massen von Zivilisten einem Befehl folgend:...
Rückschau auf sechs Jahre Weltkrieg
In der Retrospektive präsentiert sich die Schweiz noch lange Zeit über das Ende des Weltkriegs...
Dieses sehr patriotische Filmdokument lässt einen in etwas mehr als drei Minuten den Kriegsbeginn...
Cabaret Cornichon: Die Gurke mit dem Stachel
1934 gründen Otto Weissert, Walter Lesch, Emil Hegetschweiler und Alois Carigiet das Cabaret...
Harter Frauenalltag in der Kriegszeit
60 Jahre nach Kriegsbeginn setzt eine Ausstellung des Schweizerischen Bundesarchivs bisher kaum...
Kontext
Die allgemeine Kriegsmobilmachung der Schweizer Armee am 1. September 1939 (nach dem Überfall Hitler-Deutschlands auf Polen) und die Einführung der Rationierung im Oktober haben grosse Auswirkungen auf das Alltagsleben der Bevölkerung, insbesondere der Frauen. Sie ersetzen in Fabriken, Büros und auf den Feldern über Nacht die eingezogenen Männer und leisten in den Kriegsjahren einen wesentlichen Beitrag zur Kriegswirtschaft.
Im Gegensatz zur Entwicklung in anderen Ländern wird dieser Einsatz allerdings nach 1945 nicht belohnt, die Nachkriegsjahre sind geprägt durch die Rückkehr zur überlieferten Rollenteilung. Ausdruck dafür ist unter anderem die Einführung des Frauenstimm- und Wahlrechts auf Bundesebene erst 26 Jahre nach Kriegsende...
Die Kriegswirtschaft ist im täglichen Leben hauptsächlich durch zwei Maßnahmen spürbar: Die Rationierung der Nahrungsmittel und der nach dem zuständigen Bundesrat benannte «Plan Wahlen». Tausende Hektar nicht bebaute Flächen, öffentliche Parkanlagen, Sportplätze usw. werden zu Getreide- oder Kartoffelfeldern umfunktioniert. Das Ziel einer autarken Landesversorgung kann nicht annähernd erreicht werden. Trotzdem hat die «Anbauschlacht» einen Beitrag zur geistigen Landesverteidigung geleistet, indem Stadt und Land auf ein gemeinsames Ziel verpflichtet wurden. Die realisierten Werbebeiträge dieser Zeit geben die damalige Stimmung wieder.




